Meine Gedichte von: Roman Eckhardt
 
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Abschied nehmen

 

 

Abschied nehmen

 

 

Ich kann sie sprechen hörn,

doch was sie sagen,

verstehe ich nicht.

Ich hab die Augen zu,

doch sehe ich irgendwo,

dieses blendende Licht.

 

Ich spür mich selber kaum,

und wie ein böser Traum,

erscheint mir dieses seltsame Sein.

Erwart den ganzen Tag,

des Engels Flügelschlag.

Wann endlich schlafe ich ein?

 

Ich will Abschied nehmen,

warum bin ich noch hier?

Will endlich Abschied nehmen,

Abschied nehmen von dir.

 

Wo nur die Leute sind,

da schon der Film beginnt.

Mein Leben auf Großbild mit Ton.

Der Saal ist riesengroß,

ich mach die Leinen los,

und langsam geh ich dir davon.

 

Du weinst auf mein Gesicht,

ich spür die Tränen nicht.

Und es ist gut, dass ich sie nicht spür.

Die Richtung vorgegeben,

verlass ich dieses Leben.

Es wird so ruhig und friedlich in mir.

 

Ich musste Abschied nehmen,

Abschied nehmen von dir.

Musste Abschied nehmen,

endlich Freiheit in mir.

 

 
Roman Eckhardt  
   
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